Kuba

Cuba, die größte Insel der Antillen, liegt direkt am Golfstrom zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents am Eingang des Golfes von Mexiko. Der Abstand zum Kontinent beträgt 140 Kilometer nach Key West (USA) und 210 Kilometer nach Yucatán (Mexiko). Ihre geografische zentrale Lage hat die Insel seit jeher begünstigt.

Die Länge der Insel beläuft sich auf 1.250 km und ist zwischen 31 und 191 km breit. Dazu gehören 4 Inselgruppen: Los Colorados, Sabana-Camaguey, Jardines de la Reina und Los Canarreos.
Ein Viertel des Landes ist gebirgig. Die höchste Punkt ist der Pico Turquino mit 1.974 m in der Sierra Maestra. Die Bergregionen sind von großer Bedeutung für die cubanische Wirtschaft, in den mittleren Höhenlagen wird meist Kaffee oder Tabak angebaut. Die höheren Bergregionen werden für den Abbau von Schwermetallen genutzt. Die Flüsse sind vergleichsweise kurz und verlaufen oftmals unterirdisch. Die Hochebenen sind mit Kakteen und Dornbüschen bewachsen. Überall wo der Boden ein wenig nährstoffreicher ist, wachsen die prächtigen cubanischen Königspalmen, die bis zu 40 Meter hoch werden.